Zu wenige Zivildiener?

Im Juli 2005 wurde in Österreich eine wichtige Novelle zum Zivildienstgesetz beschlossen. Die wesentlichste Änderung war dabei die Verkürzung der Dauer des ordentlichen Zivildienstes von 12 auf 9 Monate mit Wirksamkeit 1.1.2006. Wegen der Verkürzung um ein Viertel müssen die Trägerorganisationen 2006 mehr Zivildiener anfordern (13.189). Zwar erreichten auch die Zuweisungen ein Rekordniveau (11.675), sie konnten jedoch nur 90 Prozent des Bedarfs abdecken. Im Februar 2007 hat sich die Situation aber deutlich verschärft: Nur noch 75 Prozent der angeforderten Zivildiener konnten vom Innenministerium zugewiesen werden. Jede vierte Stelle blieb daher unbesetzt! Die Auswirkungen sind derzeit wohl nur den betroffenen Trägerorganisationen bewußt, denn politisch tut sich diesbezüglich wenig…

Umfassende Informationen zum Zivildienst sind bei der Zivildienstserviceagentur, als nachgeordneter Behörde des Bundesministeriums für Inneres abrufbar. Besonders nützlich für Trägerorganisationen sind die angebotenen Downloads wie z.B. das Zivildienstgesetz 1986 oder die Broschüre “Rechte und Pflichten” von Zivildienern.

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31. März 2007

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